Neuseeland Klima
Neuseeland Klima und Wetter
Das Wetter in Neuseeland hat für die Einwohner dieser grünen Insel nicht nur aus Gründen des Lifestyles eine besonders große Bedeutung, da viele NeuseeländerInnen ihren Lebensunterhalt durch die Landwirtschaft erzielen. Mit milden Temperaturen, mäßigem Regenfall und vielen Stunden Sonnenschein pro Tag in den meisten Teilen des Landes, ist Neuseeland allerdings mit einem sehr angenehmen Klima ausgestattet. Zwei geografische Merkmale spielen dabei eine besonders einflussreiche Rolle: die Berge und das Meer.
Die Jahreszeiten
In Neuseeland herrschen wenig Wetterextreme vor, die man oft in Staaten mit kontinentalem Klima vorfindet. Das Wetter kann sich allerdings sehr schnell und vor allem unerwartet ändern, weswegen man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein sollte. Es kann durchaus passieren, dass man bei der Wanderung in den Bergen plötzlich von einer ungemütlichen Kaltfront überrascht wird, oder sogar ein tropischer Zyklon aufzieht.
Auch in Neuseeland gibt es Jahreszeiten wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Diese finden allerdings genau entgegengesetzt zu denen in Europa statt:
● Frühling - September, Oktober, November
● Sommer - Dezember, Januar, Februar
● Herbst - März, April, Mai
● Winter - Juni, Juli, August
Die Temperaturen
Neuseeland verfügt über ein größtenteils gemäßigtes Klima und liegt in der südlichen Hemisphäre, was bedeutet, dass die durchschnittliche Temperatur auf dem Weg nach Süden in niedrigere Bereiche fällt. Neuseelands Norden ist subtropisch und in seinem Süden herrscht ein gemäßigtes Klima. Die wärmsten Monate sind Dezember, Januar und Februar, die kältesten Juni, Juli und August. Im Sommer liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur zwischen 20 und 30 º C und im Winter zwischen 10 und 15 º C.
Die liebe Sonne
Die meisten Orte in Neuseeland werden von mehr als 2.000 Sonnenstunden im Jahr verwöhnt, wobei die sonnigsten Gegenden Bay of Plenty, Hawke's Bay, Nelson und Marlborough über 2.350 Stunden pro Jahr genießen können.
Neuseeland hat eine verhältnismäßig geringe Luftverschmutzung im Vergleich zu vielen anderen Ländern, was leider den Nachteil hat, dass gefährliche UV-Strahlung im Sonnenlicht in den Sommermonaten besonders aggressiv in die Atmosphäre eindringt. Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollten BesucherInnen daher niemals auf Sonnencreme, Sonnenbrille und einen Hut verzichten, wenn sie sich im Sommer im direkten Sonnenlicht aufhalten, insbesondere in der größten Hitze des Tages zwischen 11 Uhr und 16:00 Uhr.
Und auch mal Regen...
Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in Neuseeland liegt zwischen 640 und 1500 Millimetern und ist gleichmäßig über das Jahr verteilt. Diese verhältnismäßig hohe Regenmenge sorgt zum einen für das herrlich saftige Grün der neuseeländischen Wälder und macht das Land außerdem zu einem idealen Ort für Landwirtschaft und Gartenbau.
Der Dresscode
Die Neuseeländerinnen und Neuseeländer mögen es locker und unkompliziert und das zu fast allen Gelegenheiten. Ordentliche und saubere Freizeitkleidung wird somit auch in den meisten Restaurants und Nachtclubs akzeptiert. Die Männer brauchen sich in der Regel nicht vor einem Krawattenzwang zu fürchten, es sei denn, sie verirren sich in einige der wenigen super-formellen Bars und Restaurants in den größeren Städten.
Was das Wetter betrifft: Im Sommer sollte eine leichte Jacke oder einen Pullover im Gepäck nicht fehlen, denn wie bereits erwähnt, kann das Wetter unerwartet mal ein paar Grade abkühlen, vor allem, wenn Sie sich auf einen Spaziergang auf höheren Ebenen aufmachen. Wegen des gelegentlich und über das ganze Jahr auftretenden Regens packen Sie am besten auch eine Regenjacke mit ein. Wenn Sie sich zwischen Mai und September in Neuseeland aufhalten, ist warme Kleidung (am besten im vorteilhaften „Zwiebellook“, bei dem mehrere Lagen dünnerer Kleidung übereinander getragen werden) unabdingbar.

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