Neuseeland Erfahrungsbericht
Meine Must-Does in Neuseeland
Bevor man überhaupt einmal in Neuseeland angekommen ist, macht man sich schon seine Gedanken, was da alles an Sehenswürdigkeiten, Naturschauspielen und Landschaften vor einem liegt. Dies ist schließlich auch ein ausschlaggebender Punkt überhaupt hierher zu reisen!
Nicht minder häufig bekommt man Empfehlungen von Reiseführern, Touristinformationen, Internet und von Bekannten und Freunden, die selbst schon einmal in Neuseeland gewesen sind. Nach meiner Reise haben sich meine persönlichen Höhepunkte herausgebildet, die auf keiner Reise in diesem wunderschönen Land fehlen sollten und die ich jedem raten kann zu besichtigen.
Meine besten DREI
Auf der Nordinsel war mein absolutes Highlight die Stadt Rotorua, die das Zentrum eines dampfenden Thermalgebietes im Herzen der Nordinsel ist. Was man hier zu Gesicht bekommt, hinterlässt wirklich bleibenden Eindruck! Der Grund für diese starken geothermalen Aktivitäten ist die vulkanische Verwerfungslinie, die genau unter der Stadt verläuft. Die Folge sind heiße, blubbernde Schlammlöcher, die einen starken Geruch nach Schwefel verbreiten. Nicht umsonst sagt man, dass man Rotorua erst riecht, bevor man es sieht. Überall in der Stadt hat man Schächte in den Boden geschlagen, um den enormen Druck, der unter Rotorua herrscht, abzubauen. Ansonsten wäre dies eine große Gefahr für die Stadt und ihre 68000 Einwohner!
Daneben ist Rotorua auch ein bedeutendes Kunst – und Kulturzentrum der Maori, wo man neben dem traditionellen Handwerk auch Folkloreshows bestaunen kann, wobei man auf die großen Massenveranstaltungen verzichten, sondern eher an authentischen Shows teilnehmen sollte (Tamaki Tours).
Auch für diejenigen, die sich für abenteuerliche Sportarten interessieren oder den „Kick“ suchen, können hier fündig werden, z. B Jet Boot fahren.
- Lake Rotorua
- Rotorua Museum
- Whakarewarewa – das Thermalgebiet (Geysire, mud pools, New Zealand Maori Arts and
- Crafts Institute
- ein Rundflug mit Air Safari
Das Tongariro Alpine Crossing im Tongariro National Park gehört auf alle Fälle mit zu den anstrengendsten Wanderungen, die ich in Neuseeland unternommen habe, aber sicher auch zu den schönsten! Ingesamt ist die Strecke, die einen durch den ältesten nationalpark neuseelands führt, 19,4 km lang und umschreibt keinen Rundkurs, das heißt das Start- und Zielpunkt unterschiedlich sind. Aus diesem Grund muss man entweder einen Shuttle-Bus buchen oder man hat zwei PKW zur Verfügung, die man jeweils an Start und Ziel abstellt.
Der Schwierigkeitsgrad dieser Tour wird von mittel bis hart eingeschätzt. Ratsam ist sich vorher in den Touristinformation über das Wetter zu informieren, denn bei widrigen Verhältnissen dort wandern zu gehen, kann schnell lebensgefährlich werden! Die drei Vulkane Mt. Ruapehu (2797m), Mt. Ngauruhoe (2287m) und Mt.Tongario (1967m) bilden die markante Bergkulisse des Parks, der 1991 zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Durchschnittlich wird man rund 6-8 Stunden für die Bewältigung der 19,4km benötigen. Ist man erstmal oben angelangt, kann man bei klarer Sicht hunderte Kilometer weit gucken!
Eindrucksvoll und fast unglaublich scheint einem die Kulisse des Vulkans Mount Taranaki, der sich an der Westküste auf 2518m erhebt – vor allem wenn man bedenkt, dass das Gebiet ringsherum flach ist. Da fragt man sich als geologisch nicht so bewanderter Tourist natürlich, wie so etwas funktioniert. Einer Maorilegende zufolge, die Berge symbolisieren für sie die Verbindung zwischen der Gemeinschaft und der Natur, entbrannte Mt. Taranaki oder Mt. Egmont, wie der Berg auch genannt wird, vor Liebe zu dem schönen weiblichen Berg Pihanga. Diese wiederum liebte aber nur Mt. Tongariro. Als Mt. Taranaki nun gegen Mt. Ngauruhoe kämpfte, war er danach völlig erschöpft und verletzt. Er floh daraufhin nach Westen, formte bei seiner Flucht den Wanganui River und wurde nur durch das Meer auf seinem Weg gestoppt. Aus diesem Grund wird er heute auch der einsame Berg genannt. Seine isolierte Lage macht ihn heute zu etwas Besonderem und man sieht seine schneebedeckte, weiße Spitze schon vom Weiten.
Sportliche können ihn auch in einem 8 – 10 Stunden andauernden Marsch besteigen, wobei man immer ein Auge auf das Wetter haben sollte! Es haben schon relativ viele Menschen dort oben ihr Leben lassen müssen.
Ich habe dies nicht gemacht, sondern habe nur 3 der zahlreichen Wandertouren um den Berg herum unternommen.
Weiter Highlights auf der Nordinsel:
Cape Reinga
Die spirituelle Bedeutung dieses Ortes für die Maori ist enorm. Hier am nördlichsten Punkt des neuseeländischen Festlandes gehen den Maori zufolge die verstorbenen Seelen zurück in ihr Heimatland Hawaiki. Dort oben, wo Tasmanische See und Pazifik aufeinander treffen, gibt es einen kleinen Leuchtturm und ein kleines Postamt! Ebenso kann man auf zahlreichen Wanderwegen die Umgebung erkunden und hinab zum Strand schlendern.
Hawkes Bay
Man sagt, dass Napier eine der schönsten Art-Déco-Städte der Welt ist. 1931 hat hier ein Erdbeben fast die komplette Stadt zerstört, sodass dies die neue Bausubstanz in Napier erklärt. Hier scheint die Sonne – nicht nur am Himmel, sondern auch in den Herzen der Einwohner. Ringsherum kann man auf Weingütern Wein verkosten und es sich am Strand gut gehen lassen. Die Region beherbergt auch das älteste Weingut Neuseelands (Mission Estate – 1851).
- Te Mata Peak
- Waimarama Beach
- Cape Kidnappers

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